Der Online-Kurs auf einen Blick
Das Training führt in die Grundlagen des Digitalen Produktpasses (DPP) ein und stellt dar, warum er für Kreislaufwirtschaft, Lieferketten und Produktregulierung an Bedeutung gewinnt. Sie erfahren, wie Produktinformationen über Materialien, Herkunft, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und Compliance künftig im DPP digital verfügbar gemacht werden können.
Darauf aufbauend zeigt der Kurs, welche Rolle die EU-Regulierung spielt und welche Chancen sich aus der Verbindung von DPPs und Künstlicher Intelligenz ergeben. Ein besonderer Fokus liegt auf Ansätzen aus dem Transferhub Digitalisierung und Circular Economy, etwa zur automatisierten Datenaufbereitung, zu Regulatorik-Chatbots und zur verständlichen Vermittlung komplexer Produkt- und Lieferketteninformationen mithilfe immersiver Technologien.

Das nehmen Sie mit:
- Grundverständnis des Digitalen Produktpasses und seiner Funktion in der Kreislaufwirtschaft
- Einordnung zentraler regulatorischer Entwicklungen rund um den DPP
- Überblick über Chancen und Herausforderungen für Unternehmen
- Verständnis dafür, wie KI die Nutzung von Produktdaten unterstützen kann
- Einblick in mögliche KI-Anwendungen wie automatisierte DPP-Erstellung, Chatbots und Mixed-Reality-Formate
- Impulse für neue datenbasierte Services und Geschäftsmodelle
Der Kurs richtet sich an:
Unternehmen, Fach- und Führungskräfte, Verantwortliche für Nachhaltigkeit und Digitalisierung, Produktentwicklung, Compliance oder Lieferketten sowie Studierende und Interessierte, die verstehen möchten, welche Bedeutung der Digitale Produktpass für Unternehmen hat und wie der Einsatz von KI den Informationsgewinn unterstützen kann.
Details:
Anforderungen: Technisches Vorwissen ist nicht erforderlich.
Zeitaufwand: Lerndauer ca. 45 Minuten, Abschlusstest ca. 15 Minuten
Abschluss: Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat.
Kursbeschreibung
Produktinformationen sind heute oft verteilt, uneinheitlich und schwer zugänglich. Für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft werden sie jedoch immer wichtiger. Materialien, Herkunft, CO₂-Emissionen, Reparatur- und Recyclinginformationen sowie Compliance-Daten sollen künftig strukturiert und maschinenlesbar verfügbar sein. Der Digitale Produktpass schließt diese Lücke und kann zum „Backend“ der Kreislaufwirtschaft werden.
Der Kurs bietet eine kompakte Übersicht über die Grundlagen des DPP, die Rolle der EU und die Bedeutung der neuen Ökodesign-Richtlinie ESPR als zentralen regulatorischen Rahmen. Dabei wird deutlich, dass der DPP nicht nur eine Pflicht ist, sondern Transparenz schafft, datenbasierte Entscheidungen fördert und neue Ansätze für Reparatur, Wiederverwendung und digitale Services ermöglicht.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von DPPs und Künstlicher Intelligenz. Erfahren Sie, wie KI helfen kann, Produktdaten zu strukturieren, regulatorische Informationen zugänglicher zu machen und Wertschöpfungsketten verständlicher darzustellen. Beispiele aus dem Transferhub geben Einblick in KI-gestützte Anwendungen wie automatisierte DPP-Erstellung mit Hilfe von LLMs oder Regulatorik-Chatbots.
Auch zentrale Herausforderungen werden adressiert. Daten müssen verfügbar, korrekt und aktuell sein, während Unternehmen sensible Informationen schützen und geeignete Prozesse aufbauen müssen.
Ziel des Trainings ist ein Verständnis dafür, wie der Digitale Produktpass strategisch für Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung genutzt werden kann und welche Potenziale durch den Einsatz von KI entstehen.
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Publikationen zur Kreislaufwirtschaft
vom Prosperkolleg e.V.
Ergebnisse unserer Forschung – kompakt und anwendungsbezogen aufbereitet – finden Sie auf der Website des Prosperkolleg e.V.











