Digitale Kreislaufwirtschaft stärkt Rohstoffsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit im Ruhrgebiet
Im Rahmen ihrer EFRE-JTF-Tour durchs Ruhrgebiet hat die nordrhein westfälische Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, Mona Neubaur, uns am 24. April 2026 an der Hochschule Ruhr West in Bottrop besucht.
Im Mittelpunkt ihres Besuchs standen unsere innovativen Ansätzen, mit denen Unternehmen im nördlichen Ruhrgebiet den Wandel hin zu einer digitalen und zirkulären Wirtschaft gestalten können. Vor dem Hintergrund globaler Krisen sorgen diese Ansätze für eine unabhängigere Rohstoffversorgung und eine resiliente Wirtschaft.
„Materialien wiederverwenden, Abfälle minimieren, die Lebensdauer von Produkten verlängern und das Produktdesign verbessern: Im Transferhub werden Digitalisierung und Circular Economy verbunden, so dass kleine und mittlere Unternehmen direkt von innovativen Technologien profitieren
und ihre Zukunftsfähigkeit stärken.Ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie mit kreativen Ideen aus der Region und Unterstützung von Land und EU Innovationen und Wachstum in der Region sowie weit darüber hinaus entstehen.“
ordnet die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur ein.
Die Bedeutung von praxisorientierter Forschung für die Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft betonte Prof.in Dr. Susanne Staude, Präsidentin der Hochschule Ruhr West:
„Die Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für unsere Region.
Als Hochschule für angewandte Wissenschaften sehen wir es als unsere Aufgabe, diesen Wandel aktiv mitzugestalten, indem wir Impulse setzen, Wissen transferieren und Innovationen in die Praxis bringen.“
Während ihres Rundgangs entlang unseren praxisnahen Anwendungsbeispiele gewann die Ministerin Einblicke in digitale und zirkuläre Lösungen zur effizienteren Materialnutzung, Prozessautomatisierung und Transparenz von Wertschöpfungsketten: vom digitalen Produktpass, der mit KI und Blockchain Produktlebenszyklen und Lieferketten fälschungssicher erfasst, über Kreislaufchecks für handwerkliche Betriebe bis hin zu Assistenzrobotern, die Menschen bei Reparaturen unterstützen. KI-gestützte Sortiertechnik und robotisierte Verfahren zeigten, wie Materialien präzise zurückgewonnen werden können. Mit Virtual Reality und Microlearnings wurde Wissen zur Circular Economy niedrigschwellig und immersiv vermittelt, ein zentraler Baustein für Verständnis und Beteiligung.
Um gezielt die Bedarfe der Unternehmen anzusprechen und ihnen eine Unterstützung zu bieten, braucht es einen engen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft:
„Der Transferhub schlägt die Brücke zwischen Forschung und Anwendung. Durch Austausch und Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft entstehen konkrete Lösungen, um die Chancen der Twin Transition im nördlichen Ruhrgebiet nutzbar zu machen.“
erklärt Prof. Dr. Uwe Handmann, Projektverantwortlicher und Vorsitzender des Prosperkolleg e.V.
Mit diesem Besuch setzen wir bestärkt unseren Weg fort, Digitalisierung und Circular Economy in der Region zu verankern und weitere Unternehmen für eine Zusammenarbeit zu gewinnen.
Eindrücke des Besuchs













